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Co-abhängigkeit

Für Angehörige oder Freunde von suchtkranken Menschen ist es zutiefst verstörend und schmerzhaft eine Entwicklung zu begleiten, die einer Spirale nach unten gleicht. Für Angehörige ist das eigene Erleben völlig vom Einsatz des Suchtmittels und den daraus entstehenden Folgen geprägt. Sie selbst erleben sich als hilflos, ratlos, ohnmächtig und sind zum Zeitpunkt, an dem sie eine Beratung in Anspruch nehmen, meist körperlich, geistig und seelisch erschöpft. Hinzu kommt die Enttäuschung über das vermeintliche eigene Versagen und die Enttäuschung von einer sehr nahen stehenden und meist auch geliebten Person immer wieder belogen, hintergangen, gedemütigt und mitunter auch bedroht worden zu sein. 

Angehörige setzen sich in ihrem Kampf gegen die Sucht unerreichbare Ziele, im Alleingang werden unglaubliche Aufgaben bewältigt und letztlich führen all diese Anstrengungen zu keiner Veränderung der Situation. Im Gegenteil, es scheint als würde das verstärkte Bemühen den gegenteiligen Effekt hervorbringen, der Suchtkranke wehrt sich beständig gegen jegliche „Rettungsversuche“ und die Fronten verhärten sich zusehends.

 Mit Hilfe von Psychotherapie/Beratung kann es den Angehörigen gelingen ihr eigenes Verhalten besser zu verstehen, gegebenenfalls zu ändern und somit einen Veränderungsprozess einzuleiten, der auch Auswirkungen auf die Suchterkrankung hat